Historie 2026 - 2021

2026

  • Mai - Marsch des Lebens

Die Namen der Plauener und vogtländischen Opfer der Shoah können sie gerne hier nachhören.


  • Mai - Konzert mit der israelischen Band "One Lev" mit anschließendem Austausch zum Thema Antisemitismus heute.

  • Mai - Schofar-Workshop im BBZ Reichenbach mit Hermann Schneider und Hans-Peter Florea

2025

  • November - Chanukka-Markt in Netzschkau

Mitwirkung bei dem Chanukka-Markt im Schloß Netzschkau anlässlich der Eröffnung des Themenjahres "Tacheles - Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026". 


  • November - Getrommelt & Gerührt 

Mitwirkung bei einer Kulturwoche für Verständigung, Vielfalt und Dialog


  • Oktober - Autorenbuchlesung mit Barbara Bišický-Ehrlich

Wir haben Barbara Bišický-Ehrlich eingeladen, um über ihre Bücher zu berichten und zu lesen, da ihr Werk nicht nur literarisch wertvoll ist, sondern auch wichtige Themen anspricht, die für unsere Gesellschaft von großer Bedeutung sind. Emotional, bewegend und humorvoll erzählte Barbara Bišický-Ehrlich, Kind der dritten Nachkriegsgeneration, von den Holocaust- und Emigrationserlebnissen ihrer Familie und deren Einfluss auf ihr eigenes Leben. 

 

Ihre Bücher sind folgende:

Sag’, dass es dir gut geht

Der Rabbiner ohne Schuh - Kuriositäten aus meinem fast koscheren Leben

 


  • April - Marsch des Lebens in Plauen

Herzliche Einladung zum Marsch des Lebens am 15.04.2025 in Plauen

Vergangenheit bewältigen, Zukunft gestalten

Wir möchten erinnern, versöhnen und ein Zeichen gegen den wachsenden Antisemitismus der heutigen Zeit setzen und das 80 Jahre Verschwiegene öffentlich machen.

Der Marsch des Lebens verbindet die persönliche Aufarbeitung der Geschichte mit einer öffentlichen Stimme gegen heutigen Antisemitismus in Freundschaft mit Israel.

Wir gehen gemeinsam ein Stück des Weges, auf dem die jüdischen KZ-Häftlinge des Todesmarsches am 15.04.1945 getrieben wurden. Dieser Todesmarsch, welcher durch Thüringen, Bayern, Sachsen und Tschechien zog, kam aus dem KZ-Außenlager Sonneberg und wurde kurz vor Prag befreit.

Die Veranstaltung beginnt um 17.00 Uhr am Neundorfer Grenzweg/Ecke Schloßacker und endet ca.18.30 Uhr an der Gedenktafel in der Schulstraße. Die Laufdistanz beträgt 1km.

Bitte verpasst nicht die Gelegenheit, für Israel und gegen Antisemitismus aufzustehen.

Wir schweigen nicht!


  • Februar - Gedenkspaziergang anlässlich des 80. Jahrestages der letzten Deportation vogtländischer Juden

Statement Oded Ronen, Tel Aviv - Nachfahre einer jüdischen Familie aus Plauen

 

80 Jahre nach der Deportation der Juden aus Plauen stehen wir erneut vor einer der schwersten Zeiten für die jüdische Nation und ihre Gemeinden im Ausland. Der 7. Oktober hat uns gezeigt, dass wir immer auf der Hut sein müssen. Das ist die Natur des Lebens als Jude in der Diaspora und auch die Realität des jüdischen Staates. Der Holocaust-Charakter des 7. Oktober hat die nachdenklichsten Bemühungen um Solidarität hervorgerufen, die wiederum den Druck aufrechterhalten haben, alle entführten Menschen nach Hause zu bringen. Dies ist das Ergebnis des jüngsten Abkommens, und jede Rückkehr beweist, wie wertvoll jede Seele ist. Wir werden weiterhin auf den Straßen für die Freilassung jeder Geisel protestieren, denn alle Menschen verdienen Freiheit. Die Unterstützung, die uns von den Gemeinden im Ausland entgegengebracht wurde, war in diesen dunkelsten Zeiten ein großer Trost. Wir spüren das und danken Ihnen von ganzem Herzen.  Unser Ziel als Volk ist es, uns auch weiterhin für ein Zusammenleben in der Region einzusetzen, denn nur so können wir uns und unseren Nachbarn eine Zukunft aufbauen, die kein Blutvergießen mit sich bringt.


  • Januar - Filmvorführung zum Holocaustgedenktag

2024

  • November - Shabbatkonzert mit Yogev Shetrit und Akvilė Kalinaitė-Kaufmann im Haus Vogtland im Rahmen der 3. Jüdischen Kulturtage im Vogtland

     


  • November - Kochworkshop mit Yogev Shetrit und Petra Steps im Rahmen der 3. Jüdischen Kulturtage im Vogtland

  • November - Ausgestaltung eines Aufwindgottesdienstes in Reuth

  • Oktober - Konzert mit der israelischen Band "One Lev"

  • Oktober - Mahnwache vor dem Rathaus in Plauen am 07.10.2024 5:29 Uhr

  • September - 10. Geburtstag des JfPV e.V.

  • August - Shofarseminar mit Dr. Christian Oelwein

  • Juni - Seminar "Heilung in Yeshua Namen mit Dr. med. Arne Elsen_3

  • April - Seminar "Was macht Gott heute" mit Thierry Kopp

  • April - Marsch des Lebens, Plauen

  • März - Rüstzeit in der Greifenbachmühle Ehrenfriedersdorf

  • Januar - Seminar "Heilung in Yeshua Namen mit Dr. med. Arne Elsen_2

2023


  • November - Seminar "Heilung in Yeshua Namen" mit Dr. med. Arne Elsen 

  • Oktober - Solidaritätskundgebung

  • August - Besuch einer Gruppe Holocaustüberlebender aus Israel im Vogtland mit Programmen in Schulen, Ausflügen im Vogtland und Dresden, sowie einem öffentlichem Begegnungsabend im Landratsamt Plauen.

  • Juni - Vortrag von Herr Naumann zum Thema: Wirtschaftliche und politische Ursachen für die Herausbildung der Stadt Plauen zu einer Hochburg des Nationalsozialismus

  • Mai - Marsch des Lebens

Die hebräischen Imperative – Zechor – erinnere dich und - Al Tischkach – vergesse nie standen beim Marsch des Lebens in Plauen im Mittelpunkt. Diese Worte aus dem Grußwort von Fr. Dr. Ruth Röcher, Vorsitzende der Jüdische Gemeinde Chemnitz, ermutigen die Gesellschaft die Geschichte des Holocaust nicht aus dem Gedächtnis zu streichen, sondern mit den Erfahrungen der Generationen vor uns, die Gegenwart und Zukunft bewusst zu gestalten.
Sechzig Teilnehmer erinnerten beim Gedenkmarsch gemeinsam mit Bürgermeister Tobias Kämpf, Historiker Gerd Naumann und Herrn Gurevych an die jüdischen Bürger in Plauen und die Verbrechen des Holocaust. Auf dem Weg vom Landratsamt zur Adventgemeinde machten wir Halt an den Stolpersteinen der Familie Goldberg und der Familie Herzfeld. Die Stolpersteine erhielten für die Zeit des Marsches ein Gesicht in Form eines Bildes. Sie zeigen Menschen, die unsere Stadt einst bereicherten. Während des Marsches wurden die Namen der vogtländischen jüdischen Opfer verlesen. Sie sollen nicht in Vergessenheit geraten.

An der Adventgemeinde wurde die Veranstaltung von der Musikschule Clara Wieck musikalisch begleitet. Ein Vereinsmitglied erzählte ein persönliches Zeugnis von familiärer Schuld des eigenen Opas im Holocaust, der als Plauener Baumeister in der Organisation Todt am Bau der Durchgangsstraße IV  in der Ukraine beteiligt war. An dieser Straße kamen zwischen 1942 und 1944 ca. 25000 jüdische Zwangsarbeiter ums Leben.   Am Ende sang Herr Gurevych von der jüdischen Gemeinde in Chemnitz ein bewegendes jüdisches Gebet.

 

Der Veranstalter JfPV e.V. bedankt sich bei allen Beteiligten für die Unterstützung im Kampf gegen den Antisemitismus.



  • April - Seminar zum Thema Entscheidungen mit Thierry Kopp

  • April - Gedenken an Jom haShoah

  • Februar - Seminar zum Thema Zeichen der Zeit mit Alberto Rosenthal

2022

  • Mai - Gedenken an Jom haShoah

  • April - Gedenken zum Todesmarsch

  • Februar - Am 13.02.1945 wurden letztmalig Plauener und vogtländische Juden von den Nationalsozialisten aus Plauen deportiert. Der 2. Weltkrieg endete 7 Monate später.

     

    Der Verein Jesus für Plauen und das Vogtland gedenkt diesem Ereignis vor 77 Jahren und damit an die Opfer des Holocaust. Vor dem Gelände der ehemaligen Synagoge an der Ecke Senefelder Str.- Engelstr. und an dem ehemaligen Grundstück der jüdischen Familie Lay in der Pestalozzistraße, auf dem sich ab 1939 das Judenhaus befand, erinnern heute und in den nächsten Tagen Banderolen an den Gedenktafeln an diesen Tag. 


2021

  • Juli - Seminar zum Thema Wächter mit Familie Rapp

  • April - Jom haShoah

  • Januar - Aktion zum Holocaustgedenktag